F.A.Q.

Hier beantworten wir auf einen Blick Ihre häufigsten Fragen zu den verschiedensten Themen, die Sie beschäftigen.

Bitte lesen Sie erst unsere Antworten bevor Sie eine Supportanfrage stellen oder sich an unsere Hotline wenden. vielen Dank!

iS Software Rechnungsstellung

Was ist die LUV Nummer?

Die Abkürzung LUV steht für Lizenzumstellungsvertrag. Diesen haben Sie 2021 erhalten. In dem Vertrag sind alle Positionen zu Ihrer Softwarewartung- und -pflege aufgeführt.

Was hat sich zur Rechnung im vergangenen Jahr verändert?

Wir listen jede Position aus dem Lizenzvertrag innerhalb der Rechnung auf und verzichten auf die Anlagen.

Was bedeutet Position Nr. 1 auf der Rechnung?

Die Position Nr. 1 ist der Bezugspunkt Ihres Lizenzscheins in unserem System und wird lediglich aus technischen Gründen aufgeführt.

Was ist eine AE?

AE steht für Abrechnungseinheit.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Wenden Sie sich bei Rückfragen bitte schriftlich an info@is-software.com.
Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es aufgrund der Jahresabrechnungen eventuell zu Wartezeiten kommen kann.

Marktstamm-datenregister

Wie funktioniert das Ladetool für das Marktstammdatenregister?

Aus dem Marktstammdatenregister (kurz: MaStR) können Daten exportiert werden, z. B. selektiv für den eigenen Anschlussnetzbetreiber. Das Tool WinEV®MaStR ist ein Zusatzmodul zu WinEV®EEG und WinEV®KWK und arbeitet mit einer aus dem Marktstammdatenregister erstellten Importdatei. Dabei werden mehrere Schritte durchlaufen:

1) MATCH: Es wird versucht, mit den Schlüsseldaten aus dem MaStR einen Match mit den Daten in WinEV zu finden

2) VERGLEICH: Wurde ein Match gefunden, dann werden die Daten in WinEV mit den Daten des MaStR verglichen

3) UPDATE: Daten aus dem MaStR werden in WinEV übernommen

 

Welche Daten werden geprüft?

Folgende Daten werden geprüft:

  • Anlagenschlüssel
  • Energieträger
  • Einspeisung
  • Inbetriebnahmedatum
  • Installierte Leistung
  • EEG-Nummer
  • SEE-Nummer
  • MaStR-Status
Welche Daten werden übernommen?

Übernommen werden nur die EEG-/KWK- und die SEE-Nummer. Außerdem werden die ABR-Nummer und die SEL-Nummer für spätere Zwecke weggeschrieben. Diese sind aber nur auf der Datenbank gespeichert und nicht sichtbar. Zusätzlich wird noch die SNB-Nummer sowie der MaStR-Status übernommen.

Werden Daten überschrieben?

Nein. Ausnahme: Der MaStR-Status kann überschrieben werden.

Funktioniert das Tool auch bei Speicheranlagen?

Ja. Voraussetzung dafür ist aber das Zusatzmodul WinEV®BNA, also der BNA-Ergebungsbogen zur EEG-Umlage.

SMGWA

Was ist ein Smart Meter Gateway Administrator?

Der Smart Meter Gateway Administrator (SMGWA) ist für den Empfang und die Weiterleitung der durch das intelligente Messsystem übermittelten Daten zuständig. Er ist als solches Teil der Marktrolle MSB.

Warum werden intelligente Zählersysteme eingeführt?

Die Verpflichtung zum Einbau von neuen, modernen Messeinrichtungen basiert auf dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW), das im Jahr 2016 verabschiedet wurde. Der Gesetzgeber will mit der Einführung moderner Messeinrichtungen die Ziele der Energiewende erreichen. Ein wichtiges Ziel der Energiewende ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Mithilfe des Smart Meters gewinnt der Kunde mehr Transparenz über seinen Energieverbrauch und kann somit Energie einsparen. Darüber hinaus verschaffen die modernen Stromzähler eine bessere Datengrundlage für den Ausbau und Betrieb von intelligenten Netzen (Smart Grid).

Wie sieht die zeitliche Planung aus?

Der Gesetzgeber sieht vor, dass drei Jahre nach dem Beginn des Smart Meter Rollouts (Zeitpunkt der verpflichtenden flächendeckenden Installation) mindestens 10 % der umzustattenden Messstellen umgebaut sind (sowohl im iMSys- als auch im mME-Bereich). Bis zum Jahr 2032 müssen 95 % aller Zählpunkte umgebaut sein.

Datenschutz: Sind die durch die Zählersysteme erfassten Daten sicher?

Die Kundendaten aus den intelligenten Messsystemen (iMSys) werden über eine verschlüsselte Kommunikation in ein gesichertes Rechenzentrum übermittelt und sind während des ganzen Prozesses absolut sicher. Hierfür sorgt unter anderem ein vom Bundesministerium für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definiertes Schutzprofil für intelligente Zählersysteme.

Auch die Verbindungen zu WinEV®iMS werden über eine VPN Verbindung und die dazugehörige SSL Verschlüsselung gesichert.

Wie komme ich dieser Verpflichtung als WinEV® Kunde nach?

Sie benötigen mindestens die Version WinEV®TARIF/SVK 1.2.100-17, die seit Ende November 2020 verfügbar ist. Die Funktion muss Ihnen von uns freigeschaltet werden (kostenpflichtiges Modul, bitte kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner im Vertrieb).

Wie werden die Daten der Kunden mit iMSys übermittelt?

Die Kommunikationseinheit (Smart Meter Gateway) kommuniziert mit der Datenverarbeitungsstelle (SMGWA) in den meisten Fällen über GSM, es gibt aber auch perspektivisch die Möglichkeit die Daten per Ethernet oder WAN zu übertragen. Der SMGWA tauscht dann Markrelevante Stammdaten über eine Schnittstelle mit WinEV®iMS.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Smart Meter, einer modernen Messeinrichtung und intelligenten Messsystem?

Im GDEW (Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende) wird der Begriff „Smart Meter“ nicht verwendet. Im Sprachgebrauch wird „Smart Meter“ allerdings gängig für die neu eingebauten Geräte (moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme) verwendet. Die Gesetzgebung unterscheidet zwischen einer modernen Messeinrichtung und einem intelligenten Messsystem.

Die Abrechnung unterscheidet sich laut aktueller Gesetzgebung dabei nicht. Bei Modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen wird nach wie vor nach den aktuell geltenden Preisobergrenzen eine gesonderte MSB Abrecchnung verlangt.

Was ist der Unterschied zwischen einer modernen Messeinrichtung (mME) und einem intelligenten Messsystem (iMSys)?

Eine moderne Messeinrichtung ist ein Basiszähler, der sich durch zwei Merkmale definiert, zum einen die Möglichkeit Zählerwerte 24 Monate zu speichern und zum anderen muss eine Erweiterbarkeit durch ein SMGW zu einem intelligenten Messsystem gegeben sein. Zusammen mit einem Smart Meter Gateway (Kommunikationseinheit für die Fernauslesung) wird die moderne Messeinrichtung zu einem intelligenten Messsystem (im herkömmlichen Sprachgebrauch „Smart Meter“).

Was ist erforderlich, um ein SMGWA Webservice erfolgreich zu installieren?

Bitte beachten Sie unsere detailierte Anleitung zur Installation des SMGWA Webservices. Folgende Schritte sind erforderlich:

  1. Kontakt mit dem GWA aufnehmen – VPN-Daten anfordern
  2. VPN Verbindung einrichten
  3. SSL Zertifikate beim GWA anfordern
  4. GWA Anbieter legt einen neuen Mandanten an und stellt folgende Informationen zur Verfügung:
  • Mandanten ID
  • Username
  • Passwort
  • URL
  1. Voraussetzungen auf dem Server erfüllen, wie folgt:
  1. GWA Zertifikate installieren

ggf. Treiber installieren (SQLAnywhere 16)

Wie wird der SMGWA Webservice eingerichtet?

Prinzipiell bietet die iS-Software drei Varianten der Einrichtung an;

  • bei Rechenzentrumskunden wird die VPN Verbindung und der Webservice durch iS-Software installiert.
  • Bei nicht RZ Kunden kann eine Einrichtung durch unsere Administratoren innerhalbd des SMGWA Anbindungsprojektes erfolgen
  • Sie können den Webservice selbst installieren und auf ihre individuelle IT Umgebung abstimmen
Ist es notwendig auf dem Webservice Server einen WinEV Client installiert zu haben?

Nein, im verwendeten WinEV® Client muss später die URL zu dem eigenen Webservice hinterlegt werden. Es ist hierbei nur notwendig, dass eine Verbindung zu dem Webservice (von dem Rechner mit dem WinEV® Client) hergestellt werden kann.

Ist es notwendig auf dem Server mit dem Webservice einen eigenen Oracle / SQLAnywhere Client zu installieren?

Es ist kein DB Client auf dem Server des Webservices notwendig

Wer ist im Haus Ansprechpartner für das intelligente Zählerwesen?

Christian Graßl

Projektleiter SMGWA

E-Mail: Christian.Grassl@is-software.com

Telefon: +49 941 464520

Wo kann ich mir einen Überblick über den Smart Meter Rollout verschaffen?

In einem 4-minütigen Video des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik 

https://youtu.be/xLu2KrURRKs

XRechnung

Welche neuen gesetzlichen Verpflichtungen habe ich in Bezug auf Versand und Empfang elektronischer Rechnungen?

Sie müssen bestimmten Behörden ihre Rechnungen zukünftig in einem bestimmten elektronischen Format zustellen. Dafür gibt es die Formate XRechnung und ZUGFeRD, wobei es Ihnen frei überlassen ist, welches davon Sie verwenden. Ob Sie Rechnungen in diesem Format von den Behörden empfangen, ist Ihnen freigestellt. Außer diesen Behörden kann Sie niemand zur Zustellung von Rechnungen im elektronischen Format verpflichten, Sie können aber natürlich freiwillig dieses Format verwenden.

(Stand: 18.01.2021)

Was ist der Unterschied zu INVOIC Rechnungen?

INVOIC Rechnungen betreffen die Marktpartnerkommunikation. XRechnung (oder ZUGFeRD) Rechnungen betreffen die Endkundenkommunikation.

Was sind die Unterschiede der beiden zugelassenen Formate XRechnung und ZUGFeRD und welches wird von WinEV® unterstützt?
  • Bei der XRechnung handelt es sich lediglich um die Übertragung rein strukturierter Daten ohne menschenlesbares Dokument (wie bspw. die ZUGFeRD-PDF).
  • ZUGFeRD ist ein hybrides Datenformat in Form eines PDF-Dokuments (PDF/A-3) mit eingebetteten strukturierten Rechnungsdaten im XML Format. Mit anderen Worten: Sie verschicken eine menschenlesbare PDF (wie bisher auch), die eine maschinenlesbare XML-Datei im Bauch hat. Der Empfänger merkt also erst mal keinen Unterschied, kann aber bei entsprechendem Rechnungseingang das Dokument automatisch im ERP verbuchen.
  • Wir haben uns für die Verwendung des europäischen Standards XRechnung entschieden. Damit die Rechnungen trotzdem ohne Mehraufwand menschenlesbar bleiben (wie es bei ZUGFeRD der Fall wäre), fügen wir im WinEV® den Rechnungen eine menschenlesbare PDF-Datei bei.
Woher weiß ich, welchen Behörden ich elektronische Rechnungen zustellen muss?

Die jeweiligen Behörden kommen auf Sie zu, Sie müssen nicht recherchieren, welche Behörde elektronische Rechnungen verlangt.

Wie komme ich dieser Verpflichtung als WinEV® Kunde nach?

Sie benötigen mindestens die Version WinEV®TARIF/SVK 1.2.100-17, die seit Ende November 2020 verfügbar ist. Die Funktion muss Ihnen von uns freigeschaltet werden (kostenpflichtiges Modul, bitte kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner im Vertrieb).

Im Zuge der Freischaltung erhalten Sie auch eine kurze Einweisung. Die Verwendung von XRechnungen gleicht grundsätzlich der Verwendung normaler, per E-Mail versandter Rechnungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundensupport.

Kann ich in WinEV® eine bereits versendete, nicht elektronische Rechnung nochmal nachträglich als XRechnung versenden?

Ja, das ist möglich.

Funktionieren XRechnungen in WinEV® mit allen Rechnungstypen und Rechnungsformularen?

Ja, XRechnungen funktionieren sowohl mit allen Standard Rechnungsformularen (PowerBuilder) als auch mit allen personalisierten Rechnungsformularen (List & Label).

CO2-Steuer

Was ist die CO2-Steuer?

Durch das Inkrafttreten des Brennstoffemissionshandelsgesetzes im Dezember 2019 und den Beschluss der Bundesregierung, die bislang nicht bepreisten Emissionen im Bereich Wärme und Verkehr abzubilden, wurde im Mai 2020 ein einheitlicher Preis für die CO2-Abgabe verabschiedet. Die Emission von Kohlenstoffdioxid wird genau durch diese Abgabe abgebildet. Die Umsetzung der Steuer gilt ab dem 01. Januar 2021 und betrifft die Versorgungsart Gas. Dadurch entstehen Mehrkosten für Gaskunden, die sich im ersten Jahr auf 25 Euro pro Tonne belaufen. In den Folgejahren soll sich dieser Preis bis auf max. 65 Euro pro Tonne erhöhen und der Preis ab dem Jahr 2026 vom Markt bestimmt werden.

Wie wird die CO2-Steuer in WinEV® umgesetzt?

Da der Lieferant in der Steuerschuld steht und die CO²-Steuer dem Endkunden in Rechnung gestellt wird, betrifft die Anlage eines neuen Tarifes nur den Bereich WinEV®TARIF/SVK.

Der Tarif ist nur für die Versorgungsart Gas umzusetzen, deshalb kann dieser äquivalent zur Gassteuer angelegt werden. Zu beachten sind die Tarifgruppe und die entsprechenden Einheiten in m³ und kWh.

Sobald der Tarif angelegt ist, muss dieser mit den Haupttarifen der Versorgungsart Gas verknüpft werden. Die Verknüpfung kann über jeden einzelnen Tarif oder über ein Dienstprogramm (DP) in Masse erfolgen.

Welche Möglichkeiten gibt es, die CO2-Steuer statistisch auszuwerten?

Aus statistischer Notwendigkeit muss der Tarif im Namen das Kürzel „CO2“ enthalten, damit die Statistik die Mengen und Beträge aus den Rechnungen ermitteln kann.

Über die gängigen Statistiken in WinEV® wie zum Beispiel

  • Statistik nach Tarif (S3)
  • Basisstatistiken (B1-B4)
  • Statistikexport S28

kann eine statistische Auswertung der Mengen und Preise der CO²-Steuer erstellt werden. Die Möglichkeit der Ausweisung erfolgt über ein Update des Vertriebsmandanten mit der Januarversion.

Weitere Informationen und Vorgehensweisen zu Statistiken und zur CO²-Steuer im Allgemeinen entnehmen Sie der Handlungsanleitung. (folgt in Kürze)

Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontaktieren Sie uns!

Schreiben Sie uns gern über unsere
Supportanfrage oder rufen Sie uns an  0941 46452 0